Hilfen zur Erziehung unterstützen Familien vorübergehend oder auf Dauer in ihrem Alltag und sind vielfältig. Sie können ambulant, teilstationär oder stationär sein.

Zu den ambulanten Hilfen zählen die sozialpädagogische Familienhilfe, Erziehungsbeistände und Soziale Gruppenarbeit.

Die Soziale Gruppenarbeit wird im Rahmen der Hilfe zur Erziehung nach § 29 SGB VIII vom Jugendamt gewährt.

Die Soziale Gruppenarbeit ist eine Möglichkeit bei Entwicklungsschwierigkeiten und Problemen von Kindern und Jugendlichen im Umgang mit anderen Menschen zu helfen.    In von Sozialpädag_innen betreuten Gruppen werden die Kompetenzen, das Selbstbewusstsein und das kooperative Verhalten von jungen Menschen gefördert.

Ein besonderes Angebot der Sozialen Gruppenarbeit ist der Entwicklungspädagogische Unterricht kurz EPU genannt. Dieses Angebot basiert auf der Grundlage der Entwicklungstherapie/Entwicklungspädagogik mit Methoden der klassischen Sozialarbeit.  Die Schüler_innen werden positiv in ihrer Entwicklung unterstützt und befähigt aktiver, aufmerksamer, konfliktfreier und mit mehr Freude am Unterricht sowie am Schulleben teilzunehmen.